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<title>Fritz Koenig</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Fritz Koenig</span></h1>
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<p><b>Fritz Koenig</b> (* <a href="20._Juni" title="20. Juni">20. Juni</a> <a href="1924" title="1924">1924</a> in <a href="W%C3%BCrzburg" title="Würzburg">Würzburg</a>; † <a href="22._Februar" title="22. Februar">22. Februar</a> <a href="2017" title="2017">2017</a> in <a href="Altdorf_(Niederbayern)" title="Altdorf (Niederbayern)">Ganslberg</a> bei <a href="Landshut" title="Landshut">Landshut</a>) war einer der international bedeutendsten deutschen <a href="Bildhauerei" title="Bildhauerei">Bildhauer</a> des 20. Jahrhunderts. Koenig schuf zahlreiche Skulpturen, die weltweit im öffentlichen Raum aufgestellt sind. Seine Werke wurden in einer Einzelausstellung in den <a href="Uffizien" title="Uffizien">Uffizien</a> von <a href="Florenz" title="Florenz">Florenz</a> gezeigt und gehören zu den <a href="Ikone" title="Ikone">ikonischen</a> Sehenswürdigkeiten von Weltstädten wie <a href="New_York_City" title="New York City">New York</a> und <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a>.
</p><p>Formaler wie auch inhaltlicher Kern von Koenigs Werk war die Vorstellung einer spirituellen und physischen Verschmelzung lebender Organismen. In deren Darstellung konzentriert sich Koenigs Werk auf die menschliche und <a href="Zoomorph" class="mw-redirect" title="Zoomorph">zoomorphe</a> Figur, die er aus Materialien wie Bronze, Eisen, Stein und in Einzelfällen Holz gestaltet. Typisch für zahlreiche Werke Koenigs ist die stilisierte Darstellung der menschlichen Form, bei denen die Köpfe kugelförmig und die Körper und Gliedmaßen zylinderförmig sind. Zu seinen wichtigsten Werken gehören das Mahnmal für das <a href="Konzentrationslager_Mauthausen" class="mw-redirect" title="Konzentrationslager Mauthausen">Konzentrationslager Mauthausen</a> (1983) und das 1995 aufgestellte <a href="Klagebalken" title="Klagebalken">Denkmal für die Opfer des Attentats</a> während der <a href="Olympische_Sommerspiele_1972" title="Olympische Sommerspiele 1972">Olympischen Sommerspiele 1972</a> in München.
</p><p>Koenigs Hauptwerk und bekannteste Arbeit ist die <i><a href="Gro%C3%9Fe_Kugelkaryatide_N.Y." title="Große Kugelkaryatide N.Y.">Große Kugelkaryatide N.Y.</a></i> (1967–1971). Die mehr als 20 Tonnen schwere und fast acht Meter hohe monumentale Bronzeskulptur stand von 1972 bis zu den <a href="Terroranschl%C3%A4ge_am_11._September_2001" title="Terroranschläge am 11. September 2001">Terroranschlägen am 11. September 2001</a> zwischen den Zwillingstürmen auf dem Vorplatz des <a href="World_Trade_Center" title="World Trade Center">World Trade Centers</a> (1973–2001) in <a href="New_York_City" title="New York City">New York City</a>. Die Großplastik konnte nach den Anschlägen als einziges noch erhaltenes Kunstwerk beschädigt, aber weitestgehend intakt aus den Trümmern der eingestürzten Twin Towers geborgen werden. Seither veränderte sich die Rezeption der in den USA vornehmlich als <i>The Sphere</i> bekannten Bronzekugel zu einem bedeutenden symbolischen Mahnmal des 9/11-Gedenkens und steht seit 2017 als Teil des <a href="National_September_11_Memorial_and_Museum" title="National September 11 Memorial and Museum">9/11 Memorials</a> im <a href="Liberty_Park_(Manhattan)" title="Liberty Park (Manhattan)">Liberty Park</a> am Rande des neu erbauten <a href="World_Trade_Center_(2001%E2%80%93heute)" title="World Trade Center (2001–heute)">World Trade Centers</a> rund 200 Meter vom ursprünglichen Standort entfernt. Durch die Transformation vom Kunstwerk zum Mahnmal erhielt Koenigs Skulptur eine zeitgeschichtliche Bedeutungserweiterung, die jenseits ihrer Rolle in der <a href="Kunstgeschichte" title="Kunstgeschichte">Kunstgeschichte</a> des 20. Jahrhunderts von außergewöhnlichem Wert ist.
</p><p>Das künstlerische Gesamtwerk des Bildhauers, seine international renommierten Sammlungen <a href="Afrikanische_Kunst" title="Afrikanische Kunst">afrikanischer Kunst</a> und <a href="Artefakt_(Arch%C3%A4ologie)" title="Artefakt (Archäologie)">Artefakte</a> von der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> bis zum <a href="20._Jahrhundert" title="20. Jahrhundert">20. Jahrhundert</a> befinden sich im von ihm eigens konzipierten und von der <i>Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung</i> gegründeten <a href="Koenigmuseum" title="Koenigmuseum">Koenigmuseum</a> in <a href="Landshut" title="Landshut">Landshut</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Biographie">Biographie</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Herkunft,_Jugend,_Kriegsjahre"><span id="Herkunft.2C_Jugend.2C_Kriegsjahre"></span>Herkunft, Jugend, Kriegsjahre</h3></div>
<p>Fritz Koenig war ein Urenkel von <a href="Friedrich_Koenig" title="Friedrich Koenig">Johann Friedrich Gottlob Koenig</a> (1774–1833), einem Pionier der industriellen Revolution in England und Deutschland und Erfinder des <a href="Schnellpresse" title="Schnellpresse">Rotationsdruckes</a>, der den industriellen Buch- und Zeitungsdruck ermöglichte. Die von ihm gegründete Firma <a href="Koenig_%26_Bauer" title="Koenig &amp; Bauer">Koenig &amp; Bauer</a> in <a href="W%C3%BCrzburg" title="Würzburg">Würzburg</a> ist noch heute eines der führenden Unternehmen der weltweiten Druckindustrie. Koenigs Großvater <a href="Friedrich_von_Koenig_(Unternehmer)" title="Friedrich von Koenig (Unternehmer)">Friedrich von Koenig</a> (1829–1924) war ebenfalls ein bedeutender Erfinder auf dem Gebiet von Druckmaschinen und wurde aufgrund seiner Verdienste durch königliche Ernennung in den persönlichen Adelsstand gehoben. Fritz Koenigs Großmutter Anastasia lsmailowa war eine russische Adlige und Tochter des Popen der russischen Kirche in Baden-Baden.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Fritz Koenig wurde 1924 als Sohn von Maximilian (1896–1943) und Gertrud Koenig (geb. Schumm; 1903–1997) in <a href="W%C3%BCrzburg" title="Würzburg">Würzburg</a> geboren. Sein Vater trotzte seiner Herkunft aus einer überaus angesehenen, wohlhabenden, liberal-evangelischen Industriellendynastie und galt als Aussteiger ohne Ehrgeiz. Im <a href="1._Weltkrieg" class="mw-redirect" title="1. Weltkrieg">1. Weltkrieg</a> diente er als Offizier und Flieger. Koenigs Mutter stammte aus einer Fabrikantenfamilie und galt als moderne, <a href="Emanzipation" title="Emanzipation">emanzipierte</a>, kunstinteressierte und literarisch bewanderte Frau, die zudem als Mittelstürmerin Deutsche Meisterin mit der Würzburger Damen-Hockey-Mannschaft wurde. Im September 1929 ließ sich das Paar scheiden. Im Dezember 1929 heiratete seine Mutter Hermann Preisser (1894–1966) und zog mit Fritz nach <a href="Landshut" title="Landshut">Landshut</a>. Koenigs Stiefvater entstammte einer gutsituierten, katholischen Architektenfamilie. In der Koenig-Biografie <i>Fritz Koenig. Leben – Werk – Wirkung</i> wird er als sadistischer <a href="Tyrannei" title="Tyrannei">Tyrann</a> beschrieben, der Fritz Koenig, Koenigs Mutter und seine drei Stiefgeschwister terrorisierte und brutal schlug.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine Schwester Christine bestreitet dies. „Mein Vater war streng, wie damals üblich, aber nicht brutal, keineswegs Sadist.“
</p><p>1931 wurde Fritz Koenig eingeschult und besuchte zunächst die evangelische Jungen- und Mädchen-Volksschule St. Nikola in Landshut. 1935 wechselte er auf das humanistische <a href="Hans-Leinberger-Gymnasium_(Landshut)" title="Hans-Leinberger-Gymnasium (Landshut)">Hans-Leinberger-Gymnasium</a>. 1942 schloss Koenig die Reifeprüfung ab.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anschließend meldete sich Koenig freiwillig für den Kriegsdienst mit dem Wunsch in der Heimat seiner russischstämmigen Großmutter eingesetzt zu werden. Nach einer dreimonatigen Ausbildung von Oktober 1942 bis Februar 1943 beim Reservegebirgsjägerbataillon 98 in <a href="Garmisch" class="mw-redirect" title="Garmisch">Garmisch</a> und im französischen <a href="Annecy" title="Annecy">Annecy</a> wurde er als junger Soldat einer österreichischen <a href="Gebirgsj%C3%A4ger" title="Gebirgsjäger">Gebirgsjäger</a>-Einheit in den <a href="Kaukasus" title="Kaukasus">Kaukasus</a> gesandt und nahm am <a href="Deutsch-Sowjetischer_Krieg" title="Deutsch-Sowjetischer Krieg">Deutsch-Sowjetischen Krieg</a> in der <a href="Ukraine" title="Ukraine">Ukraine</a> teil. Im August 1943 erkrankte Koenig an <a href="Hepatitis" title="Hepatitis">Hepatitis</a>. Nach Lazarettaufenthalten nahe <a href="Kiew" title="Kiew">Kiews</a> und in <a href="Prag" title="Prag">Prag</a> kam Koenig nach <a href="Salzburg" title="Salzburg">Salzburg</a> und wurde hier am 1. Dezember 1943 zum <a href="Gefreiter" title="Gefreiter">Gefreiten</a> befördert. Im April 1944 wurde er an die <a href="Deutsch-Sowjetischer_Krieg" title="Deutsch-Sowjetischer Krieg">Ostfront</a> zu einem <a href="Stellungskrieg" title="Stellungskrieg">Stellungskrieg</a> im Grenzgebiet der Republiken Ukraine und <a href="Republik_Moldau" title="Republik Moldau">Moldau</a> geschickt. Anschließend ging es im Mai 1944 weiter an die <a href="Karpaten" title="Karpaten">Karpatenfront</a> nach Rumänien und im Zuge des Rückzugs vor der russischen Armee nach <a href="Ungarn" title="Ungarn">Ungarn</a>. Am 6. Oktober 1944 wurde Koenig verwundet und kam nach Prag in ein Lazaratt. Nach seiner Genesung wurde er im Januar 1945 erneut in den Krieg abberufen, zunächst nach Innsbruck, dann an die bereits stark zurückgedrängte Front nach <a href="Kattowitz" class="mw-redirect" title="Kattowitz">Kattowitz</a>. Während der Kämpfe im Zuge eines Durchbruchs der 4. Ukrainischen Armee im April 1945 wurde Koenig von Granatsplittern schwer verwundet. Dem zwanzigjährigen Koenig drohte die <a href="Amputation" title="Amputation">Amputation</a> seines Beines, doch ein junger <a href="Wehrmacht" title="Wehrmacht">Wehrmachtschirurg</a> konnte das Bein in einer Operation retten. Daraufhin wurde Koenig in ein Reservelazarett nach <a href="Zwickau" title="Zwickau">Zwickau</a> verlegt. Während seiner Genesung eroberten US-Truppen am 17. April 1945 die Stadt. Kurz darauf wurde Koenig als kriegsgefangener Lazarettinsasse in seine Heimat Landshut entlassen. Im Verlauf des Krieges wurde Koenig vor ein <a href="Kriegsgericht" class="mw-redirect" title="Kriegsgericht">Kriegsgericht</a> gestellt, da er einen zerstörten und umgestürzten deutschen <a href="Panzer" title="Panzer">Panzer</a> zeichnete. In Anbetracht seines jugendlichen Alters kam er mit einer strengen Verwarnung davon. Am Ende des Krieges erlitt er eine Schussverletzung im Bein. Tagelang drohte dem zwanzigjährigen Koenig die Amputation.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Fritz Koenigs leiblicher Vater Maximilian diente ebenfalls im Zweiten Weltkrieg. Während des <a href="Afrika-Feldzug" class="mw-redirect" title="Afrika-Feldzug">Afrika-Feldzugs</a> von <a href="Erwin_Rommel" title="Erwin Rommel">Erwin Rommel</a> wurde er zum Kriegsende als Stadtkommandant von <a href="Tunis" title="Tunis">Tunis</a> eingesetzt. Koenigs Vater geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft und starb 1943 in <a href="Houston" title="Houston">Houston</a> (<a href="Texas" title="Texas">Texas</a>) an <a href="Malaria" title="Malaria">Malaria</a>.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Erlebnisse des jugendlichen Soldaten Fritz Koenig an der Ostfront in Russland haben die Handschrift des Künstlers zeitlebens mitgeschrieben. Dementsprechend identifizierte sich Koenig mit der ihr innewohnenden Kunstdefinition des amerikanischen Schriftstellers <a href="John_Updike" title="John Updike">John Updike</a>:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Die Wahrheit der Kunst liegt im Leid, das sie birgt.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Fritz Koenig</span>: <cite style="font-style:normal">Über sein Kunstverständnis in <i>Koenigs Kugel – Der Bildhauer und der 11. September</i></cite><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Studium,_erste_Ausstellungen,_Hochzeit,_Pferdezucht"><span id="Studium.2C_erste_Ausstellungen.2C_Hochzeit.2C_Pferdezucht"></span>Studium, erste Ausstellungen, Hochzeit, Pferdezucht</h3></div>

<p>Koenig gehörte 1946 zum ersten Nachkriegsjahrgang an der <a href="Akademie_der_Bildenden_K%C3%BCnste_M%C3%BCnchen" title="Akademie der Bildenden Künste München">Akademie der Bildenden Künste München</a>, eine der führenden Ausbildungsstätten für Bildhauerkunst in Europa. Hier lernte Koenig <a href="Bildhauerei" title="Bildhauerei">Bildhauerei</a> in seinem ersten Studienjahr bei <a href="Joseph_Wackerle" title="Joseph Wackerle">Joseph Wackerle</a>. Anschließend wechselte Koenig als Meisterschüler in die Klasse vom als fortschrittlicher geltenden <a href="Anton_Hiller" title="Anton Hiller">Anton Hiller</a> und schloss 1952 unter Hiller sein Studium als Meisterschüler ab. 1951 ermöglichte ihm die Akademie als erstem Nachkriegsstudenten ein Auslandsstipendium in Paris. Hier wurde durch verschiedene Museumsbesuche Koenigs fortan zeitlebens ausgeprägte Begeisterung und Sammelleidenschaft für afrikanische Kunst geweckt. 1952 begann die lebenslang anhaltende Geschäftsbeziehung zur in München ansässigen Kunstgießerei Hans Mayr, die fortan nahezu alle Bronzeskulpturen für Koenig gegossen hat. 1957 wurde Koenig als Stipendiat der <a href="Villa_Massimo" class="mw-redirect" title="Villa Massimo">Villa Massimo</a> der deutschen Akademie in Rom ausgewählt, die soeben erst der Bundesrepublik Deutschland von der italienischen Staatsregierung zurückerstattet worden war. 1958 stellte Koenig bei der XXIX. <a href="Biennale" title="Biennale">Biennale</a> in Venedig aus und gestaltete mit seiner Kunst den deutschen Pavillon bei der Weltausstellung <a href="Expo_58" title="Expo 58">Expo 58</a> in Brüssel. 1959 konnte Koenig im Rahmen der <a href="Documenta_II" title="Documenta II">II. documenta</a> in Kassel ausstellen. Zudem zeigte die Galerie Franke in München die erste Einzelausstellung von Koenig.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Jahr 1956 hatte Koenig in zweiter Ehe seine in Landshut geborene langjährige Ehefrau Maria (* 4. Juni 1921 - † 1. Oktober 2010) geheiratet.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1960 erwarb Koenig mit seiner Gattin ein landwirtschaftliches Grundstück im <a href="Altdorf_(Niederbayern)" title="Altdorf (Niederbayern)">Altdorfer</a> Ortsteil Ganslberg nahe Landshut. 1961 entstanden nach seinen Vorstellungen Wohnhaus, Atelier und Stallungen. Das ländliche Leben ermöglichte dem leidenschaftlichen Reiter und Pferdeliebhaber seit frühester Kindheit den Aufbau einer eigenen <a href="Vollblutaraber" title="Vollblutaraber">Vollblutaraberzucht</a>, die weltweite Berühmtheit erlangte und auch thematisch für seine künstlerische Arbeit von großer Bedeutung war.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Schon im Jahr 1955 besuchte er das königliche Staatsgestüt <a href="El_Zahraa" title="El Zahraa">El Zahraa</a> im ägyptischen <a href="Kairo" title="Kairo">Kairo</a>. Koenig war als Züchter von deutschen alten Blutlinien gepaart mit russischen Pferden aus <a href="Tersker" title="Tersker">Tersk</a> bekannt. Aus Koenigs Zucht ging 1982 der Vollblutaraberhengst Nahbay hervor. Der seinerzeit als schönstes Pferd der Welt geltende Nahbay gewann 1993 das <a href="WAHO" class="mw-redirect" title="WAHO">WAHO</a>-Weltchampionat in Paris.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Internationaler_Durchbruch,_Schaffung_des_Hauptwerks"><span id="Internationaler_Durchbruch.2C_Schaffung_des_Hauptwerks"></span>Internationaler Durchbruch, Schaffung des Hauptwerks</h3></div>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><div class="dewiki-gallery" style="border:1px solid transparent; float: right; clear: right; margin-left: 1em;"><div class="dewiki-gallery-title">Fritz Koenigs Hauptwerk:<br>Große Kugelkaryatide N.Y.</div><div class="dewiki-gallery-units"></div></div>
<p>Mit einer Einzelausstellung in der New Yorker Staempfli Gallery gelang Koenig 1961 der endgültige internationale Durchbruch. 1964 folgten Ausstellungen auf der <a href="Documenta_III" title="Documenta III">documenta III</a> und der XXXII. <a href="Biennale" title="Biennale">Biennale</a>. Im selben Jahr wurde er als <a href="Professor" title="Professor">Professor</a> für <a href="Gestaltung" title="Gestaltung">Plastisches Gestalten</a> an die <a href="Technische_Universit%C3%A4t_M%C3%BCnchen" title="Technische Universität München">Technische Universität München</a> berufen, wo er bis 1992 an der <a href="Fakult%C3%A4t_f%C3%BCr_Architektur_der_Technischen_Universit%C3%A4t_M%C3%BCnchen" class="mw-redirect" title="Fakultät für Architektur der Technischen Universität München">Ausbildung der Architekten</a> mitwirkte.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Von 1968 bis 1971 erschuf Koenig sein Hauptwerk, das ihn zu Weltruhm führte: Die monumentale Bronzeskulptur <i><a href="Gro%C3%9Fe_Kugelkaryatide_N.Y." title="Große Kugelkaryatide N.Y.">Große Kugelkaryatide N.Y.</a></i> (WVZ <a href="Skulptur" title="Skulptur">Sk</a> 416) für die Brunnenanlage des Vorplatzes des sich noch im Bau befindlichen World Trade Centers in <a href="New_York_City" title="New York City">New York City</a>. Während der Arbeit an der <i>Großen Kugelkaryatide N.Y.</i> wurde er 1969 zum Mitglied der <a href="Akademie_der_K%C3%BCnste_(Berlin)" title="Akademie der Künste (Berlin)">Akademie der Künste</a> Berlin und der <a href="Bayerische_Akademie_der_Sch%C3%B6nen_K%C3%BCnste" title="Bayerische Akademie der Schönen Künste">Bayerischen Akademie der Schönen Künste</a> in <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a> bestellt.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die mehr als 20 Tonnen schwere und fast acht Meter hohe Großplastik konnte nach den <a href="Terroranschl%C3%A4ge_am_11._September_2001" title="Terroranschläge am 11. September 2001">Terroranschlägen am 11. September 2001</a> als einziges noch erhaltenes Kunstwerk beschädigt, aber weitestgehend intakt aus den Trümmern der eingestürzten Twin Towers geborgen werden. Seither ist die in den USA vornehmlich als <i>The Sphere</i> bekannte Bronzekugel zu einem bedeutenden symbolischen Mahnmal des 9/11-Gedenkens transformiert worden und steht seit August 2017 als Teil des <a href="National_September_11_Memorial_and_Museum" title="National September 11 Memorial and Museum">9/11 Memorial Museums</a> im <a href="Liberty_Park_(Manhattan)" title="Liberty Park (Manhattan)">Liberty Park</a> rund 200 Meter vom ursprünglichen Standort.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Fritz Koenig schuf im Verlauf der Jahrzehnte ein vielfältiges Werk, das er in repräsentativen Güssen bei sich auf seinem weitläufigen Landsitz in Ganslberg halten konnte. Darüber hinaus versammelten sich im Besitz des Bildhauers viele Bildwerke unterschiedlichster Kultur- und Zeiträume von der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> bis zum <a href="20._Jahrhundert" title="20. Jahrhundert">20. Jahrhundert</a>, deren Qualität und Vielfalt Zeugnis von der lebenslangen Lust am Sammeln gaben. Koenigs Sammlungsschwerpunkt bildete eine weltweit renommierte Sammlung afrikanischer Kunstwerke.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Koenig war von 1961 bis 1972 Vorstandsmitglied im <a href="Deutscher_K%C3%BCnstlerbund" title="Deutscher Künstlerbund">Deutschen Künstlerbund</a>.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem war Fritz Koenig Träger einer Vielzahl von Auszeichnungen, darunter der <a href="Bayerischer_Maximiliansorden_f%C3%BCr_Wissenschaft_und_Kunst" title="Bayerischer Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst">Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst</a> und das <a href="Verdienstorden_der_Bundesrepublik_Deutschland" title="Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland">Große Bundesverdienstkreuz</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Stiftungsgründung,_Tod"><span id="Stiftungsgr.C3.BCndung.2C_Tod"></span>Stiftungsgründung, Tod</h3></div>
<p>Im Jahr 1993 hatte das Ehepaar Koenig seinen gesamten Besitz der von ihm im selben Jahr errichteten Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung übertragen. Dies betraf vor allem das künstlerische Gesamtwerk des Bildhauers sowie die international renommierte Sammlung afrikanischer Kunst. Hinzu kommen Sammlungen von Gemälden und Plastiken von der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> bis in das 20. Jahrhundert. Zudem gingen das Anwesen der Koenigs in Ganslberg bei Landshut mit seinen Ateliers, der Werkhalle „Kugelhalle“, den Schauräumen sowie den Stallungen in den Besitz der Stiftung über. Um Koenigs Werk und Sammlungen adäquat präsentieren und für die Nachwelt erhalten zu können, erklärte die Stadt Landshut im Gegenzug ihre Bereitschaft, das KOENIGmuseum zu bauen und zu unterhalten.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 22. Februar 2017 verstarb Koenig im Alter von 92 Jahren auf seinem Landsitz in Ganslberg. Der Kulturjournalist Hans Kratzer schrieb in einem Nachruf, Koenig zähle zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werk">Werk</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einflüsse"><span id="Einfl.C3.BCsse"></span>Einflüsse</h3></div>

<p>Koenig gehörte zur letzten Schülergeneration der Münchner Bildhauerschule des späten 19. Jahrhunderts. Über seinen Lehrvater <a href="Anton_Hiller" title="Anton Hiller">Anton Hiller</a> (1893–1985) und dessen Lehrer <a href="Hermann_Hahn_(Bildhauer)" title="Hermann Hahn (Bildhauer)">Hermann Hahn</a> (1868–1945) stand er in der Nachfolge von deren Gründervater <a href="Adolf_von_Hildebrand" title="Adolf von Hildebrand">Adolf von Hildebrand</a> (1841–1921). Das Wesentliche, was Koenig an der Akademie in sich aufgenommen hatte, war das Kompositionsprinzip: Den Figuren liegt ein dreidimensionales, rechtwinkliges Koordinatensystem zugrunde bei gleichzeitig klar voneinander abgesetzten einzelnen Gliedern des menschlichen Körpers. In dieser „architektonischen“ Struktur der Figur bestand die Quintessenz der Münchner Bildhauerschule. Sie sollte Fritz Koenig und sein Werk lebenslang prägen. Zudem war das gesamte Schaffen der Münchner Bildhauerschule weitgehend eine formale Übung bei konventioneller Thematik. Inhalte galten fast nur als Vorwand für die Entstehung einer Plastik.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während eines Studienaufenthalts in Paris 1951 entdeckte Koenig im <a href="Mus%C3%A9e_de_l%E2%80%99Homme" title="Musée de l’Homme">Musée de l’Homme</a> die afrikanische Kunst als eine künstlerische Inspirationsquelle, die ihn und sein Schaffen fortan entscheidend prägte. Hier traf Koenig auch auf den gleichgesinnten französischen Bildhauer <a href="C%C3%A9sar_Baldaccini" title="César Baldaccini">César Baldaccini</a> (1921–1998) der befand: „Ohne Afrika wären wir Bildhauer elendiglich verreckt!“.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Koenig wurde vor allem von nichtklassischer Kunst angezogen, beeinflusst und inspiriert. Auf einer <a href="%C3%84gypten" title="Ägypten">Ägyptenreise</a> 1955 waren es nicht die <a href="Pyramiden_von_Gizeh" title="Pyramiden von Gizeh">Pyramiden</a>, sondern die aus Lehm geformten Taubenhäuser des <a href="Nildelta" title="Nildelta">Nildeltas</a>, die ihn reizten. Dann waren es archaische <a href="Etruskische_Kunst" title="Etruskische Kunst">etruskische Bronzen</a>, später <a href="Keilschrift" title="Keilschrift">Keilschriften</a> des <a href="Zweistromland" class="mw-redirect" title="Zweistromland">Zweistromlands</a> und die <a href="H%C3%B6hlenmalerei" title="Höhlenmalerei">Höhlenmalereien</a> der frühen Menschheit, die er in seine Kunst einfließen ließ. Mit den vom britischen Bildhauer <a href="Kenneth_Armitage" title="Kenneth Armitage">Kenneth Armitage</a> (1916–2002) inspirierten Plastiken <i>Menge I</i> und <i>Menge II</i> trat Koenig 1956 erstmals als bedeutender Bildhauer in Erscheinung. Der Koenig-Biograph Alexander Rudigier befand, dass der vielleicht dominanteste Katalysator bei Koenigs Verwandlung in einen Künstler der Moderne seine jahrelange Auseinandersetzung mit der Kunst Armitages zugrunde liegt.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Von <a href="Caspar_David_Friedrich" title="Caspar David Friedrich">Caspar David Friedrichs</a> Einsamkeitsmotiven leitete Koenig Einzelfiguren und Paare ab, die statisch auf übergroßen Platten einsam stehen. Zu nennen sind hier <i>Einsames Paar I</i> (1959) oder <i>Kleines kniendes Paar</i> (1976). Darüber hinaus begann Koenig auch einen expressionistischen <a href="Relief" title="Relief">Reliefstil</a> hervorzubringen. Als Anregung diente das expressionistisch interpretierte Medium Holzschnitt der Vorkriegszeit; als monumentales Hauptwerk entstanden die 5,50&nbsp;m hohen Hauptportal-Türen des <a href="W%C3%BCrzburger_Dom" title="Würzburger Dom">Würzburger Doms</a> mit einer Darstellung der biblischen <i><a href="Sch%C3%B6pfung" title="Schöpfung">Schöpfung</a></i> (Sk 279; 1962/67). Hier zeichnet Koenig aus ungeordneten, archaischen Symbolen heraus den Schöpfungsakt nach. Er trennt das Wasser vom Land, bringt Fische, Vögel und den Menschen zum Leben, und lässt Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis kosten.
Natur, Mystik und Religiosität verbindet Koenig mit der Spannung zwischen Licht und Düsternis.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Werkschwerpunkte_und_Leitmotive">Werkschwerpunkte und Leitmotive</h3></div>
<p>Formaler wie auch inhaltlicher Kern von Koenigs Werk war die Vorstellung einer spirituellen und physischen Verschmelzung lebender Organismen und die Suche nach einer skulpturalen Form, die diese neu entstandene Verbindung auszudrücken vermag. Koenig galt dem New Yorker Galeristen George W. Staempfli als ein Künstler, der sich in einer radikal zeitgenössischen Formensprache ausdrückt, gleichzeitig uralte Überlieferungen zum Thema macht und allzeit gültige Fragen des Seins aufgreift.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Koenigs Werk konzentriert sich des Weiteren auf Figuren oder geometrische Formen. Typisch für zahlreiche Werke Koenigs ist die stilisierte Darstellung des menschlichen Körpers, bei der die Köpfe kugelförmig und die Körper und Gliedmaßen zylinderförmig ausgebildet sind. Fritz Koenigs Werk ist insbesondere von drei Leitmotiven geprägt: 1. Paarbegegnung, 2. Tod und Vergänglichkeit und 3. das Thema <a href="Pferde" title="Pferde">Pferd</a>. Ähnlich wie bei <a href="Picasso" class="mw-redirect" title="Picasso">Picasso</a> der Stier, fungiert bei Fritz Koenig das Pferd als narratives Sinnbild einer Ästhetik des Wilden, Ungestümen, Triebhaften.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In seinen Arbeiten ging es Koenig zudem um das elementare „Dasein“ von Mensch und Tier im Spannungsfeld zwischen <a href="Religion" title="Religion">Religiosität</a> und <a href="Mythologie" title="Mythologie">Mythologie</a>.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Mensch in der Fragilität seiner Existenz, im Spannungsfeld zwischen Liebe, Tod und Vergänglichkeit war ein weiteres tragendes Leitmotiv von Fritz Koenigs Schaffen.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insbesondere mit einem seiner berühmtesten Werke – das von ihm 1982 erschaffene Mahnmal der Bundesrepublik Deutschland auf dem Gelände des Konzentrationslagers <a href="Mauthausen" title="Mauthausen">Mauthausen</a> (WVZ Sk 781) schlug Koenig sein Grundthema „Auseinandersetzung mit dem Tod“ an. Koenig entwickelte hier eine höchst eigene Formensprache, die an das Vokabular seines Lehrers Anton Hiller anknüpft und ihm eine <a href="Askese" title="Askese">asketische</a> Radikalität abgewinnt. In stereometrisch abstrahierten Gebeinen, aufgebahrt in oder auf schreinartigen Kästen fand Koenig eine überaus wandlungsfähige Chiffre für die Hinfälligkeit des Menschen, für die Grunderfahrung des Daseins unter der Todesdrohung.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1930_bis_1945:_Frühwerk"><span id="1930_bis_1945:_Fr.C3.BChwerk"></span>1930 bis 1945: Frühwerk</h3></div>
<p>Von Fritz Koenig haben sich Kinderzeichnungen erhalten, die bereits seine außergewöhnliche Begabung als Sechsjähriger zeigen (z.&nbsp;B. <i>Landshuter Hochzeit</i>; 1930, <a href="Werkverzeichnis" title="Werkverzeichnis">WVZ</a> Hz 0003 und Hz 0004).<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die erste Werkgruppe, die sich von Koenig erhalten hat, sind etwa hundert Zeichnungen aus dem Krieg. Die zum Teil auf kleinen Transparentpapieren angefertigten Kunstwerke, schickte er mit der <a href="Feldpost" title="Feldpost">Feldpost</a> nach Hause.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wie viele Menschen seiner Generation war Koenig während der Zeit des <a href="Drittes_Reich" title="Drittes Reich">Dritten Reichs</a> vom internationalen Kunstgeschehen weitestgehend isoliert. „Dennoch gelangen ihm bereits als junger Mann einige Arbeiten, die in gestalterischer und ikonischer Hinsicht manches Zukunftversprechen enthielten“, wie der Kunsthistoriker und Koenig-Experte <a href="Peter_Anselm_Riedl" title="Peter Anselm Riedl">Peter Anselm Riedl</a> 2005 befand. 1943 entstand während Koenigs Fronteinsatzes in <a href="Russland" title="Russland">Russland</a> die <a href="Rembrandt" class="mw-redirect" title="Rembrandt">rembrandtisch</a> gestimmte Feder-Pinsel-Zeichnung <i>Zerstörtes Gehöft</i> (HZ 0034), die erstmals <a href="Vanitas" title="Vanitas">Vanitasempfindungen</a> seitens Koenig vermittelt. Isolierende Betonung des Hauptmotivs zeigen seine 1944 erstellten Bleistiftzeichnungen <i>Dürre Sonnenblumen</i> (WVZ Hz 40) und <i>Kriegspferd, Rumänien</i> (Hz 0093). Die Bleistiftzeichnung <i>Selbst</i> (Hz 0067) vom Januar 1944 dokumentiert einen damals Neunzehnjährigen, der die Härte einer Existenz im kriegerischen Militäreinsatz bereits voll erfahren hat. Leid und Hoffnungslosigkeit sprechen aus der ebenfalls 1944 entstandenen Kohlezeichnung <i>Kniender</i> (Hz 0116). Das mit skizzenhaften Strich bestrittene Kohleblatt <i>Überall Tod</i> (Hz 0125) aus dem Jahr 1945 betont erneut das Gefühl der Isolation.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1946_bis_1971:_Schaffensphase_bis_zum_Hauptwerk">1946 bis 1971: Schaffensphase bis zum Hauptwerk</h3></div>


<p>Ganz zu Beginn der ersten Schaffensperiode, kurz vor seinem Eintritt in die Akademie, hatten Pubertät und Krieg seiner Kunst Inhalte verliehen, Lebenserfahrungen, die auch in Koenigs frühem skulpturalen Schaffen präsent blieben. Mit dem weitgehenden Abschluss der Entwicklung seiner Formensprache in den frühen 1970er Jahren kam es zu einer völligen Neuausrichtung seiner Kunst.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Nachkriegszeichnungen von 1947 mit den beiden <i>Ruinenfeld</i>-Variationen (Hz 0172 und 0173) lässt die Beklemmung des in die Heimat zurückgekehrten Koenig nachempfinden und sind Zeugnis seiner ersten Schaffungsphase. Koenig zeigt bereits hier mit seinen hartnäckig gezackten Konturen der Ruinen eine später von ihm oftmals und nachdrücklich angewandte Strategie: die konsequente Formwiederholung als Ausdrucksmittel. Auf dem Weg zur eigenen bildnerischen Ausdrucksweise spielten in der Folge Motive wie menschliche Akt- und Gewandfiguren und Tiere aus dem menschlichen Umfeld sowie traditionelle Themen aus dem <a href="Profan" title="Profan">profanen</a> und religiösen Spektrum. So entstanden etwa die Tierplastiken der <i>Hühnervogel</i> (1951), der <i>Hahnentritt</i> (1951) und die <i>Zwei Rinder</i> (1955). Und doch verarbeitete Koenig auch immer wieder Kriegserinnerungen in seinem Frühwerk, wie in dem 1950 modellierten <i>Flucht</i> (Sk 40), das eine Frau mit panischem Entsetzen zeigt.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Verbindung von Quadern und Kugeln zu neuen organisch anmutenden Objekten machten Koenig Anfang der 1950er Jahre bekannt. In Fritz Koenigs Werk ergänzen sich die aus der Fläche kommenden <a href="Epitaph" title="Epitaph">Epitaphen</a> mit den immer wiederkehrend auf die stereometrischen Grundformen von <a href="Kugel" title="Kugel">Kugel</a>, <a href="Kegel_(Geometrie)" title="Kegel (Geometrie)">Kegel</a> und <a href="Zylinder_(Geometrie)" title="Zylinder (Geometrie)">Zylinder</a> reduzierten <a href="Karyatide" title="Karyatide">Karyatiden</a>, antiken Formen der tragenden Säule in Frauengestalt. Diese aneinander und ineinandergefügten Grundformen machte Fritz Koenig bereits im Frühwerk zu seinem festen Vokabular.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bereits sein Frühwerk war zudem durch das Thema Vergänglichkeit geprägt, das sich in verschiedenen Fassungen und Interpretationen seiner <a href="Hiob" class="mw-redirect" title="Hiob">Hiob</a>-Skulpturen abbildet.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Geradezu eine neue Ära der Vergänglichkeitsikonographie beginnt bei Koenig mit der Erfindung eines Formtypus, der sich sehr eigenwillig auf herkömmliche Freimotive bezieht. In den frühen Formulierungen, wie im <i>Großen Votiv II</i> von 1959/60 (Sk 230), rahmt eine <a href="Monstranz" title="Monstranz">monstranzartig</a> aufgeständerte Scheibe eine resolut vereinfachte menschliche Figur.<sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die erste vollständige Neuschöpfung, die der mittlerweile Mitte dreißigjährige Koenig durch seine Beschäftigung mit dem <a href="Primitivismus" title="Primitivismus">Primitivismus</a> gelang, war keine Skulptur, sondern die Architektur seines
eigenen Hauses <a href="Ganslberg" class="mw-redirect" title="Ganslberg">Ganslberg</a> bei Landshut. Das 1960 geplante und im darauffolgenden Jahr errichtete Künstlerhaus orientiert sich an <a href="Altbairisch" title="Altbairisch">altbairischen</a> Bauformen mit einem <a href="Vierseithof" title="Vierseithof">Vierseithof</a> und besitzt im Wohnraum einen gemauerten Ofen in einer Form, wie sie Fritz Koenig während des Krieges in <a href="Bessarabien" title="Bessarabien">Bessarabien</a> gesehen hatte. Der Ganslberg mit seiner Stahl- und Glasarchitektur ist im Ergebnis eine Symbiose modernen Entwerfens in Verbindung mit traditionellen lokalen Baumaterialien wie Holz und Ziegel.<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit 2021 stehen das Wohnhaus und das Atelier unter Denkmalschutz sowie zwei dazugehörige Hallen unter Ensembleschutz. Darunter die Werkhalle, die 1967 eigens von Koenig in der Nähe seines Wohnhauses erbaut wurde, um dort seine <i>Große Kugelkaryatide N.Y.</i> erschaffen zu können.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für die Berliner Gedenkkirche <a href="Maria_Regina_Martyrum" class="mw-redirect" title="Maria Regina Martyrum">Maria Regina Martyrum</a> fertigte Koenig die mit Gold überzogene Bronzeskulptur <i>Das apokalyptische Weib und die Sieben Schlangen</i> (1962, Sk 268) und die von mittelalterlicher <a href="Mystik" title="Mystik">Mystik</a> inspirierte Bronzeskulptur <i>Pietà</i> (1962, Sk 276) an.<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1963 kreierte Koenig den „<a href="Dogon" title="Dogon">Dogonstil</a>“, bei dem Koenig die intuitive und ungefähre Stereometrie des westafrikanischen Stammes auf seine Kunst übertrug. Mit der 3,30&nbsp;m hohen Bronzeskulptur <i>Großer St. Martin</i> (1963/64, Sk 319) hatte Koenig der afrikanischen Kunst eine neue Formensprache abgewonnen und sie mit dem europäischen Erbe verschmolzen. Mit einem Schlag entstand unvermittelt eines von Koenigs entwicklungsgeschichtlichen <a href="Schl%C3%BCsselwerk" title="Schlüsselwerk">Schlüsselwerken</a>, der ihn gleichzeitig zu einem der großen Bildhauer des 20. Jahrhunderts werden ließ. In den kommenden Jahrzehnten folgten zahlreiche weitere Skulpturen im „Dogonstil“. Herauszuheben seien hier die <a href="Epitaph" title="Epitaph">Epitaphen</a> <i>Kleines Epitaph</i> (1972), <i>Epitaph II</i> (1972), <i>Epitaph für Zwei III</i> (1976), <i>Epitaph V</i> (1978/79), <i>Großer Epitaph für Zwei</i> (1977/78) und <i>Großer Hiob</i> (1976/77). Koenigs letztes Werk im „Dogonstil“ war <i>Der Vogelmensch auf Knien</i> (2013/14), das fast ein halbes Jahrhundert nach dem <i>Großen St. Martin</i> entstand.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im direkten Anschluss und dem Erfolg mit seinem <i>Großen St, Martin</i> wandte sich Koenig in den Jahren ab 1963/64 erst einmal neuen Formenideen zu. Koenig entwickelte einen stereometrischen Stil. Das Thema seiner neuen, architektonischen Werkgruppe wurde die <a href="Karyatide" title="Karyatide">Karyatide</a>. Die Karyatide war ein Motiv aus der antiken Architektur: eine Frau als Tragegestalt tritt in einem architektonischen Verbund an die Stelle einer Säule. Koenigs Karyatiden zeigen diese stereometrische Grundidee in höchst abstrakter Form, bestehend aus einer Basis, dem besagten organischen Gelenkstück und einem Gebälkfragment.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ab 1966 entstanden weitere zahlreiche Variationen auf der Grundform der Karyatide, bestehend aus Körperstütze, Gelenk und Kopf. Gleichzeitig und in Anlehnung an seine Karyatiden erschuf Koenig eine Serie von Kreuzen, bei der er die <a href="Tektonik" title="Tektonik">Tektonik</a> des christlichen Kreuz-Symbols verlebendigt. So verwandelte Koenig die Schnittstelle der Kreuzesbalken etwa bei dem <i>Großen Kreuz I</i> (Abb. 16) in eine organische, kugelförmige Gelenkstelle zwischen sich reckenden Gliedern. Als „lebendiges“ Kraftzentrum trägt sie die Last von oben und hält sie an den Seiten. So erweitert Koenig die inhaltliche Dimension.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Dann kam es bei Koenig zu einer formalen Entschlackung. Die früheste, das <i>Große Rufzeichen 67</i> (1967, WVZ Sk 397), ist eine auf den Kopf gestellte Karyatide. Erst in späteren Ausformulierungen wird dieser Figurentyp dem üblichen Satzzeichen ähneln. Mit der <i>Kugelkopfsäule I</i> (1969) trat dann eine entscheidende Veränderung in der Kopfform ein. Im nächsten Schritt verwandelte Koenig diese zur <i>Flora</i> (1970), bei deren Formschöpfung auf einer Art gewaltigem Stängel eine Knospe sitzt, die gerade aufplatzt oder schon erblüht ist.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Zuge der Werkgruppe <i>Karyatide</i> entstand die von Koenig zwischen 1967 und 1971 geschaffene abstrakt-figurative <i>Große Kugelkaryatide N.Y.</i> Koenigs Hauptwerk und international bekannteste Arbeit ist vor allem in den USA besser bekannt als <i>The Sphere</i>. Die ursprünglich auf dem Vorplatz des World Trade Centers installierte bronzene Kugel überstand beschädigt, aber weitestgehend intakt, den Einsturz der Zwillingstürme infolge der Terroranschläge am 11. September 2001. Im Inneren der aufgerissenen Skulptur wurden unter anderem Wrackteile der in die Türme gestürzten Flugzeuge gefunden. Vom 11. März 2002 bis zum Sommer 2017 wurde die Skulptur als Mahnmal im New Yorker <a href="Battery_Park" class="mw-redirect" title="Battery Park">Battery Park</a> aufgestellt. Am 16. August 2017 wurde die nahezu unrestaurierte <i>Große Kugelkaryatide N.Y.</i> im <a href="Liberty_Park_(Manhattan)" title="Liberty Park (Manhattan)">Liberty Park</a> – Teil des neuen <a href="World_Trade_Center_(2001%E2%80%93heute)" title="World Trade Center (2001–heute)">World Trade Centers</a> – schließlich an ihrem vorerst letzten Standort erneut eingeweiht. Mit den durch die Anschläge verursachten Beschädigungen ist das gold- und bronzeschimmernde Kunstwerk heute zu einem Mahnmal transformiert und wird von den New Yorkern auch als „9/11“ („nine eleven“) bezeichnet. Im Eingangsbereich des neuen <a href="One_World_Trade_Center" title="One World Trade Center">One World Trade Centers</a> findet sich ein Modell der <i>Großen Kugelkaryatide N.Y.</i>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="1971_bis_2017:_Schaffensphase_nach_dem_Hauptwerk">1971 bis 2017: Schaffensphase nach dem Hauptwerk</h3></div>

<p>Im Anschluss an den Arbeiten an seiner Großplastik <i>Große Kugelkaryatide N.Y.</i> erfolgte eine grundlegende Zäsur in Koenigs Schaffen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hatte er die Darstellung der menschlichen Gestalt soweit in Richtung reiner Abstraktion entwickelt, dass sie fast gänzlich verschwunden war. Fortan erfolgte bei Koenig eine komplette Neuausrichtung und er stellte folglich die menschliche Gestalt ins Zentrum seines weiteren Schaffens. An diesem Zeitpunkt war Koenigs formale Entwicklung zum Großteil abgeschlossen und Inhalte traten in seiner Kunst in den Vordergrund. Zu seinen bereits vorhandenen Hauptthemen „das große Selbst“ und „Mann und Frau“ kamen folglich „Sexualität“ und „Tod“ als Inhalte hinzu. In der Folge verschränkte und verband Koenig diese Themen untereinander in seinen Werken.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die figurative Darstellung der menschlichen Gestalt wurde von Koenig nun deutlich weniger abstrakt formuliert, stattdessen entstanden konstruierte Plastiken. Koenig beschränkte sich fortan ausschließlich auf einen Stab als Körper und einer Kugel als Kopf als Darstellungselemente für die menschliche Gestalt. 1971 begann Koenig seine Neuausrichtung mit der Werkgruppe <i>Zwei</i>, bei der nun die konstruierte Darstellung der menschlichen Gestalt im Mittelpunkt stand. <i>Zwei</i> ist eine Neuformulierung von Koenigs Frühwerk <i>Paolo und Francessca</i> (1958), dem Liebespaar aus <a href="Dantes_Inferno_(G%C3%B6ttliche_Kom%C3%B6die)" title="Dantes Inferno (Göttliche Komödie)">Dantes Inferno</a>. Aus dieser Werkgruppe gingen die Bronzeplastiken <i>Zwei II</i> (1972), <i>Zwei VI</i> (1973) und <i><a href="Gro%C3%9Fe_Zwei_V" title="Große Zwei V">Große Zwei V</a></i> (1973) hervor.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Folgejahr 1972 folgten die ersten Kreationen seiner Werkgruppe <i><a href="Epitaph" title="Epitaph">Epitaphen</a></i>, bei der Koenig ebenfalls die nicht abstrakte Darstellung der menschlichen Gestalt ins Zentrum rückte. Mit den <i>Epitaphen</i> verband Koenig zwei seiner weiteren Hauptthemen: „Vergänglichkeit“ und „Auseinandersetzung mit dem Tod“. Bis 1988 nahmen die Epitaphe dominanten Raum in Koenigs Schaffen ein. Es entstanden Werke wie <i>Kleines Epitaph</i> (1972), <i>Epitaph II</i> (1972) und <i>Epitaph für Zwei III</i> (1976).<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aus den Jahren 1976/77 stammt die erste Formulierung seiner <a href="Hiob" class="mw-redirect" title="Hiob">Hiobsfigur</a>, die zu den eindrucksvollsten Prägungen Koenigs überhaupt zählt.<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das mittelalterliche Bildepitaph, in dessen geistiger Traditionslinie die Werkgruppe der Epitaphe von Koenig steht, ist im Gegensatz zu einem <a href="Grabmal" title="Grabmal">Grabmal</a> nicht zwingend mit dem Begräbnisort einer Person verbunden. Auch die Epitaphe Koenigs sind dies folglich nicht. Sie dienen wie ihre vormodernen Entsprechungen dem Gedenken. Doch sind sie in ihrer Formensprache maximal verknappt und entindividualisiert. Koenigs Reduzierung des menschlichen Körpers auf <a href="Stereometrie" title="Stereometrie">stereometrische</a> Grundformen wie Kugeln und Rundstäbe führt so zu einem Abstrahierungsprozess, der eine <a href="Katharer" title="Katharer">kathartische</a> Allgemeingültigkeit der Bildaussage ermöglicht. In der Arbeit <i>Kleines Epitaph V</i> (1978) fügt Koenig in einem additiv-konstruierenden Verfahren einen gekrümmten, menschlichen Körper zusammen und bettet ihn auf einen hohen, langen Quader. Die Figur ragt partiell über die Liegefläche hinaus und erfährt dadurch eine zusätzliche, emotionale Aufladung.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1979 ließ sich Koenig für seine Skulptur <i>Kleine Reiterstandbild</i> von Artefakten aus seiner umfangreichen Sammlung afrikanischer Kunstobjekte inspirieren.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Der aus einem Eichenstamm gehauene und benagelte <i>Große Hiob I</i> (Sk 624) ist das erste Glied einer Werkkette, die zu einem Mahnmalsentwurf von 1990 (Sk 625) und einer Eisengußvariante mit dem Titel <i>Hiob III</i> von 1991 (Sk 950) weiterführt.<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Exposition">Exposition</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Werke_im_öffentlichen_Raum_(Auswahl)"><span id="Werke_im_.C3.B6ffentlichen_Raum_.28Auswahl.29"></span>Werke im öffentlichen Raum (Auswahl)</h3></div>
<p>Zahlreiche Werke Koenigs sind im öffentlichen Raum und an prominenten Orten installiert, z.&nbsp;B. am <a href="Schloss_Bellevue" title="Schloss Bellevue">Schloss Bellevue</a>, den Deutschen Botschaften in <a href="Washington%2C_D.C." title="Washington, D.C.">Washington, D.C.</a>, <a href="London" title="London">London</a>, <a href="Madrid" title="Madrid">Madrid</a> und <a href="Dakar" title="Dakar">Dakar</a>, dem <a href="W%C3%BCrzburger_Dom" title="Würzburger Dom">Würzburger Dom</a> und das im Münchener <a href="Olympiapark_(M%C3%BCnchen)" title="Olympiapark (München)">Olympiapark</a> installierte, monumentale <a href="Denkmal_f%C3%BCr_die_Opfer_des_Olympiaattentats_1972" class="mw-redirect" title="Denkmal für die Opfer des Olympiaattentats 1972">Denkmal für die Opfer des Olympiaattentats 1972</a> (<i>Klagebalken</i>, WVZ Sk 988) von 1995.
</p>
<table class="wikitable sortable">
<caption>
</caption>
<tbody><tr>
<th>Werk</th>
<th>Titel</th>
<th>Werkverzeichnis</th>
<th>Jahr</th>
<th>Material</th>
<th>Größe</th>
<th>Standort
</th></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i> <a href="Gro%C3%9Fe_Kugelkaryatide_N.Y." title="Große Kugelkaryatide N.Y.">Große Kugelkaryatide N.Y.</a> </i><br>(<i>The Sphere</i>)<br>
</td>
<td>Sk 416
</td>
<td>1967/1971
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>7,64 × 5,20 m
</td>
<td><a href="Liberty_Park_(Manhattan)" title="Liberty Park (Manhattan)">Liberty Park</a> in New York City
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i> <a href="Denkmal_f%C3%BCr_die_Opfer_des_Olympiaattentats_1972" class="mw-redirect" title="Denkmal für die Opfer des Olympiaattentats 1972">Klagebalken</a> </i><br>(Denkmal für die Opfer des Olympiaattentats 1972)<br>
</td>
<td>Sk 988
</td>
<td>1994/1995
</td>
<td>Granit (Monolith)
</td>
<td>1,85 × 10 × 1,02 m
</td>
<td><a href="Olympiapark_(M%C3%BCnchen)" title="Olympiapark (München)">Olympiapark</a> in München
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i> Das apokalyptische Weib und die Sieben Schlangen</i>
</td>
<td>Sk 268
</td>
<td>1962/1963
</td>
<td>Bronzevergoldet
</td>
<td>5,80 m
</td>
<td>Fassade der Gedenkkirche <a href="Maria_Regina_Martyrum_(Berlin)" title="Maria Regina Martyrum (Berlin)">Maria Regina Martyrum</a> in Berlin
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Große Flora L</i>
</td>
<td>Sk 637
</td>
<td>1977/1978
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>2,00 × 2,00 m
</td>
<td>vor der <a href="Deutsche_Botschaft_London" title="Deutsche Botschaft London">Deutschen Botschaft</a> in <a href="London" title="London">London</a>
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Schriftwand für das Mahnmal</i><br>(<a href="Tor_der_Toten" title="Tor der Toten">Tor der Toten</a>)<br>
</td>
<td>Sk 281
</td>
<td>1962/1963
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>2,70 × 3,00 × 0,50 cm
</td>
<td>Kriegsmahnmal <a href="Tor_der_Toten" title="Tor der Toten">Tor der Toten</a> in <a href="Rheinberg" title="Rheinberg">Rheinberg</a>
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i><a href="Flora_III" title="Flora III">Flora III</a></i>
</td>
<td>Sk 479
</td>
<td>1971
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>2,40 m
</td>
<td>Residenzstraße 1 – <a href="Residenz_(M%C3%BCnchen)" class="mw-redirect" title="Residenz (München)">Residenz</a> in München
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i><a href="Gro%C3%9Fe_Zwei_V" title="Große Zwei V">Große Zwei V</a></i><br>(Paolo und Francesca)<br>
</td>
<td>Sk 566
</td>
<td>1973
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>2,62 × 1,645 × 0,65 m
</td>
<td><a href="Neue_Pinakothek" title="Neue Pinakothek">Neue Pinakothek</a> in München
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Große Zwei VI</i>
</td>
<td>n.n.
</td>
<td>1973/1982
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>n.n.
</td>
<td>Eingang vom Klinikum in München-Bogenhausen
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Großes Votiv K</i>
</td>
<td>Sk 284
</td>
<td>1962/1964
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>2,00 × 1,90 × 1,50 m
</td>
<td>Luisenstraße 33 in München
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Große Säulenkaryatide B</i>
</td>
<td>Sk 383
</td>
<td>1966/1967
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>4,70 m
</td>
<td>Berliner Platz in <a href="Braunschweig" title="Braunschweig">Braunschweig</a>
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Großes Rufzeichen II</i>
</td>
<td>Sk 486
</td>
<td>1970/1972
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>7,50 m
</td>
<td>Am <a href="Schiffgraben_(Stra%C3%9Fe)" title="Schiffgraben (Straße)">Schiffgraben</a> in Hannover
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Große Biga</i>
</td>
<td>Sk 1021
</td>
<td>2000/2001
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>3,13 × 1,90 × 1,79 m
</td>
<td><a href="Alte_Pinakothek" title="Alte Pinakothek">Alte Pinakothek</a> in München
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Heiliger Martin und der Bettler</i>
</td>
<td>Sk 1058
</td>
<td>2014
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>0,66 m
</td>
<td>Taufkapelle der Stiftsbasilika St. Martin in Landshut
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Hauptportal, Schöpfung</i>
</td>
<td>Sk 279
</td>
<td>1962/1967
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>5,50 × 3,50 m
</td>
<td><a href="W%C3%BCrzburger_Dom" title="Würzburger Dom">Würzburger Dom</a> in <a href="W%C3%BCrzburg" title="Würzburg">Würzburg</a>
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Große Kugelkopfsäule IF</i>
</td>
<td>Sk 441
</td>
<td>1971
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>4,38 m
</td>
<td>vor <a href="Universit%C3%A4tsklinikum_Freiburg" title="Universitätsklinikum Freiburg">Universitätsklinikum</a> in <a href="Freiburg_(Breisgau)" class="mw-redirect" title="Freiburg (Breisgau)">Freiburg</a>
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Große Säulenkaryatide R</i>
</td>
<td>Sk 386
</td>
<td>1966/1968
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>9,00 m
</td>
<td>vor <a href="Universit%C3%A4tsklinikum_Regensburg" title="Universitätsklinikum Regensburg">Universitätsklinikum</a> in <a href="Regensburg" title="Regensburg">Regensburg</a>
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Brunnenstein</i>
</td>
<td>Sk 968
</td>
<td>1992
</td>
<td>Granit
</td>
<td>4,00 m
</td>
<td>vor <i>Campus Weihenstephan</i> in <a href="Freising" title="Freising">Freising</a>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Werke_im_Koenigmuseum_Landshut_(Auswahl)"><span id="Werke_im_Koenigmuseum_Landshut_.28Auswahl.29"></span>Werke im Koenigmuseum Landshut (Auswahl)</h3></div>
<p>Ein bedeutender Teil von Koenigs Kunstwerken und seiner privaten Sammlungen befindet sich im Landshuter <a href="Skulpturenmuseum_im_Hofberg" class="mw-redirect" title="Skulpturenmuseum im Hofberg">Koenigmuseum</a>, das Koenig und seine Frau Maria ihrer Heimatstadt 1993 stifteten.
</p>
<table class="wikitable sortable">
<caption>
</caption>
<tbody><tr>
<th>Werk</th>
<th>Titel</th>
<th>Werkverzeichnis</th>
<th>Jahr</th>
<th>Material</th>
<th>Größe</th>
<th>Standort
</th></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Großer Janus</i>
</td>
<td>Sk 847
</td>
<td>1984/1985
</td>
<td>Eisen
</td>
<td>2,52 × 0,675 × 0,675 m
</td>
<td><a href="Koenigmuseum" title="Koenigmuseum">KOENIGmuseum</a> in Landshut
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Große Zwei XXV</i>
</td>
<td>Sk 790
</td>
<td>1982/1983
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>3,10 × 2,30 × 1,40 m
</td>
<td>KOENIGmuseum in Landshut
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Großer Trieb</i>
</td>
<td>Sk 970
</td>
<td>1993/1999
</td>
<td>Granit (Monolith)
</td>
<td>6,70 m
</td>
<td>KOENIGmuseum in Landshut
</td></tr>
<tr>
<td><span typeof="mw:File"></span>
</td>
<td><i>Großes Bouquet III </i>
</td>
<td>Sk 391
</td>
<td>1967/1994
</td>
<td>Bronze
</td>
<td>1,76 m
</td>
<td>KOENIGmuseum in Landshut
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ausstellungen">Ausstellungen</h3></div>
<ul><li>1958: XXIX. <a href="Biennale" title="Biennale">Biennale</a> in <a href="Venedig" title="Venedig">Venedig</a></li>
<li>1958: Gestaltung mit seiner Kunst des deutschen Pavillons bei der Weltausstellung <a href="Expo_58" title="Expo 58">Expo 58</a> in <a href="Br%C3%BCssel" title="Brüssel">Brüssel</a></li>
<li>1959: erste Einzelausstellung Galerie Günther Franke, <a href="Villa_Stuck" title="Villa Stuck">Villa Stuck</a> in München</li>
<li>1959: <a href="Documenta_II" title="Documenta II">documenta II</a> in Kassel</li>
<li>1961: erste Einzelausstellung Galerie Staempfli in <a href="New_York_City" title="New York City">New York City</a></li>
<li>1964: XXXII. Biennale in Venedig</li>
<li>1970: Einzelausstellung der Zeichnungen in der Albrecht-Dürer-Gesellschaft in <a href="N%C3%BCrnberg" title="Nürnberg">Nürnberg</a></li>
<li>1974: Retrospektive in der <a href="Staatsgalerie_Moderne_Kunst" title="Staatsgalerie Moderne Kunst">Staatsgalerie Moderne Kunst</a> in München</li>
<li>1979: Ausstellung in der gotischen <a href="Franziskanerkloster_Regensburg" title="Franziskanerkloster Regensburg">Minoritenkirche</a> der Städtischen Museen <a href="Regensburg" title="Regensburg">Regensburg</a></li>
<li>1988: Ausstellung in der <a href="Neue_Pinakothek" title="Neue Pinakothek">Neuen Pinakothek</a> in München</li>
<li>1988: Werkschau <i>Memento</i> in Landshut</li>
<li>1989: Ausstellung in der Akademie der Künste Berlin</li>
<li>1993: Ausstellung in der Galerie Pels-Leusden, <a href="Villa_Grisebach" title="Villa Grisebach">Villa Grisebach</a> in Berlin</li>
<li>1995: Retrospektive <i>Fritz Koenig. Skulptur und Zeichnung 1942–1997</i> im Rahmen der Eröffnung des KOENIGmuseums in Landshut</li>
<li>2000: Ausstellung <i>Mein Afrika.</i> im KOENIGmuseum in Landshut</li>
<li>2001: Ausstellung im <a href="Museum_Beelden_aan_Zee" title="Museum Beelden aan Zee">Museum Beelden aan Zee</a> in <a href="Scheveningen" title="Scheveningen">Scheveningen</a> (<a href="Niederlande" title="Niederlande">Niederlande</a>)</li>
<li>2002: Ausstellung <i>Fritz Koenig. Zeichnungen, Papierschnitte, Kartonrelifs</i> im KOENIGmuseum in Landshut</li>
<li>2004: Ausstellung <i>Fritz Koenig. Meine Arche Noah</i> im KOENIGmuseum in Landshut (bis zum Jahr 2008)</li>
<li>2008: Ausstellung <i>Aufstellung 2008</i> im KOENIGmuseum in Landshut</li></ul>
<p><small>Quellen:<sup id="cite_ref-61" class="reference"><a href="#cite_note-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></small>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Retrospektive_in_den_Uffizien">Retrospektive in den Uffizien</h3></div>
<p>Koenigs individuelle Formensprache führte ihn zu weltweitem Ruhm, der sich auch in der Teilnahme an zahlreichen bedeutenden internationalen Ausstellungen und Wettbewerben zeigte. Eine besondere Würdigung seines Schaffens war die vom 21. Juni 2018 bis 7. Oktober 2018 posthum veranstaltete Retrospektive <i>Fritz Koenig 1924–2017. La Retrospettiva</i> in den <a href="Uffizien" title="Uffizien">Uffizien</a> und dem <a href="Boboli-Garten" title="Boboli-Garten">Boboli-Garten</a> der italienischen Kulturmetropole <a href="Florenz" title="Florenz">Florenz</a>. Verantwortlich für die Ausstellung waren Uffizien-Direktor <a href="Eike_Schmidt_(Kunsthistoriker)" title="Eike Schmidt (Kunsthistoriker)">Eike D. Schmidt</a> sowie die renommierten Kunsthistoriker <a href="Stefanje_Weinmayr" title="Stefanje Weinmayr">Stefanje Weinmayr</a> und Alexander Rudigier. Eike D. Schmidt fasste zusammen, dass es sich um die bisher umfangreichste, gezeigte Retrospektive von Fritz Koenig handelte. Zudem war die Fritz-Koenig-Ausstellung die größte Skulpturenausstellung für einen einzelnen Künstler, die es in Florenz und ganz Italien je gab.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Koenig-Retrospektive mit rund 160 Exponaten zählte 1,2 Millionen Besucher.<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Jubiläumsausstellungen_zum_100._Geburtstag"><span id="Jubil.C3.A4umsausstellungen_zum_100._Geburtstag"></span>Jubiläumsausstellungen zum 100. Geburtstag</h3></div>
<ul><li>2024: <i>Fritz Koenig – Lebensstationen</i> im KOENIGmuseum in Landshut (20. Juni 2024 bis 31. Juli 2024)<sup id="cite_ref-65" class="reference"><a href="#cite_note-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2024: <i>Fritz Koenig in New York</i> im <a href="Goethe-Haus_(New_York)" title="Goethe-Haus (New York)">Goethe-Haus</a> in New York City (28. Juni 2024 bis 30. Juni 2024)<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2024: <i>Fritz Koenig in Venedig – A Century in Motion</i> im Rahmen der internationalen Kunstausstellung <a href="Biennale_di_Venezia" title="Biennale di Venezia">Biennale Arte</a> in Venedig (28. Oktober 2024)<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2024: <i>Fritz Koenig und die Antike</i> in der <a href="Glyptothek" title="Glyptothek">Glyptothek</a> in München (13. November 2024 bis 2. März 2025)<sup id="cite_ref-68" class="reference"><a href="#cite_note-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2025: <i>Fritz Koenig auf dem Ganslberg</i> mit der Öffnung des Künstleranwesens (Juni bis Juli 2025)<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auszeichnungen">Auszeichnungen</h2></div>
<ul><li>1952: Preis im internationalen Wettbewerb für das <i>Denkmal des unbekannten politischen Gefangenen</i> in <a href="London" title="London">London</a></li>
<li>1957: <a href="Kunstpreis_der_B%C3%B6ttcherstra%C3%9Fe" class="mw-redirect" title="Kunstpreis der Böttcherstraße">Kunstpreis der Böttcherstraße</a></li>
<li>1957: Stipendiat der <a href="Villa_Massimo" class="mw-redirect" title="Villa Massimo">Villa Massimo</a> in <a href="Rom" title="Rom">Rom</a></li>
<li>1993: <a href="Maximiliansorden_f%C3%BCr_Wissenschaft_und_Kunst" class="mw-redirect" title="Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst">Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst</a></li>
<li>2001: <a href="Pro_meritis_scientiae_et_litterarum" title="Pro meritis scientiae et litterarum">Pro meritis scientiae et litterarum</a></li>
<li>2001: Kulturpreis der <a href="OBAG" title="OBAG">OBAG</a></li></ul>
<p><small>Quellen:<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></small>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Fritz Koenig gilt als einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer des 20. Jahrhunderts mit weltweitem Renommee. Bayerns Kultusminister <a href="Ludwig_Spaenle" title="Ludwig Spaenle">Ludwig Spaenle</a> (CSU) würdigte Koenig „als wahrhaft großen Künstler, der mit seinen Werken weltweit in Erinnerung bleiben wird“. Der Bildhauer habe „von Berlin über Madrid bis New York die Bildhauerei maßgeblich geprägt“ und viele Menschen mit seinen Werken inspiriert.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die weltweit auflagenstärkste italienische Tageszeitung <a href="Corriere_della_Sera" title="Corriere della Sera">Corriere della Sera</a> verglich Fritz Koenig mit <a href="Michelangelo" title="Michelangelo">Michelangelo</a>, ein Kritiker der <a href="Frankfurter_Allgemeine_Zeitung" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">Frankfurter Allgemeine Zeitung</a> stellte Koenig mit dem im 15. Jahrhundert wirkenden italienischen <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a>-Bildhauer <a href="Donatello" title="Donatello">Donatello</a> auf eine Stufe.<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In einem Nachruf befand die <a href="Deutsche_Presse-Agentur" title="Deutsche Presse-Agentur">Deutsche Presse-Agentur</a> (dpa), dass Fritz Koenig mit seinen gewaltigen Skulpturen die Kunstwelt begeisterte.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dokumentarfilme">Dokumentarfilme</h2></div>
<ul><li><a href="Dagmar_Damek" title="Dagmar Damek">Dagmar Damek</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=hAvXcztO8T4"><i>Fritz Koenig und seine Welt.</i></a> <a href="Bayerischer_Rundfunk" title="Bayerischer Rundfunk">BR</a>, 1974</li>
<li><a href="Percy_Adlon" title="Percy Adlon">Percy Adlon</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://player.vimeo.com/video/666243137"><i>Fritz Koenig.</i></a> BR, 1979–2002</li>
<li>Percy Adlon: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=HkSJX6GQA54"><i>Fritz Koenigs Kugel – Der deutsche Bildhauer Fritz Koenig im Trümmerfeld von Ground Zero.</i></a> BR, 2002</li>
<li>Astrid Bscher: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://player.vimeo.com/video/609717215"><i>Koenigs New Yorker Kugel – Eine Skulptur wird zum Symbol.</i></a> BR, 2021</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<dl><dt>Bibliographie</dt></dl>
<ul><li>Freundeskreis Fritz Koenig e.&nbsp;V. (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Leben - Werk - Wirkung - Fritz Koenig (1924–2017)</cite>. Freundeskreis Fritz Koenig e.&nbsp;V., Landshut 2024, ISBN 978-3-9821346-4-2.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Fritz+Koenig&amp;rft.btitle=Leben+-+Werk+-+Wirkung+-+Fritz+Koenig+%281924-2017%29&amp;rft.date=2024&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783982134642&amp;rft.place=Landshut&amp;rft.pub=Freundeskreis+Fritz+Koenig+e.+V." style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Peter Thein (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Ich wollte ein Pferd sein - Fritz Koenig und seine Araberpferde</cite>. Freundeskreis Fritz Koenig e.&nbsp;V., Landshut 2024, ISBN 978-3-9821346-5-9.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Fritz+Koenig&amp;rft.btitle=Ich+wollte+ein+Pferd+sein+-++Fritz+Koenig+und+seine+Araberpferde&amp;rft.date=2024&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783982134659&amp;rft.place=Landshut&amp;rft.pub=Freundeskreis+Fritz+Koenig+e.+V." style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<dl><dt>Werkverzeichnis</dt></dl>
<ul><li>Dietrich Clarenbach: <i>Fritz Koenig: Werkverzeichnis. Band 1: Handzeichnungen</i>; Hrsg.: Hirmer, 2000, ISBN 978-3-7774-9370-1</li>
<li>Dietrich Clarenbach / Peter Anselm Riedl: <i>Fritz Koenig: Werkverzeichnis. Band 2: Skulpturen</i>; Hrsg.: Hirmer, 2003, ISBN 978-3-7774-9380-0</li></ul>
<dl><dt>Werk</dt></dl>
<ul><li>Peter Anselm Riedl / Fritz Koenig (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Fritz Koenig. Zeichnungen.</cite> Hausler, Landshut 2002, ISBN 3-927612-14-6.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Fritz+Koenig&amp;rft.btitle=Fritz+Koenig.+Zeichnungen.&amp;rft.date=2002&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3927612146&amp;rft.place=Landshut&amp;rft.pub=Hausler" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Freundeskreis Fritz Koenig e.&nbsp;V. (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">The Sphere – Vom Kunstwerk zum Mahnmal</cite>. Freundeskreis Fritz Koenig e.&nbsp;V., Landshut 2021, ISBN 978-3-9821346-2-8.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Fritz+Koenig&amp;rft.btitle=The+Sphere+-+Vom+Kunstwerk+zum+Mahnmal&amp;rft.date=2021&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783982134628&amp;rft.place=Landshut&amp;rft.pub=Freundeskreis+Fritz+Koenig+e.+V." style="display:none">&nbsp;</span><sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Freundeskreis Fritz Koenig e.&nbsp;V. (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Fritz Koenig. Ganz nah. Werke - Landshut und Umgebung</cite>. Freundeskreis Fritz Koenig e.&nbsp;V., Landshut 2022, ISBN 978-3-9821346-3-5.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Fritz+Koenig&amp;rft.btitle=Fritz+Koenig.+Ganz+nah.+Werke+-+Landshut+und+Umgebung&amp;rft.date=2022&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783982134635&amp;rft.place=Landshut&amp;rft.pub=Freundeskreis+Fritz+Koenig+e.+V." style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><cite style="font-style:italic">Koenig, Fritz</cite>. In: Oberste Baubehörde München (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Bildwerk Bauwerk Kunstwerk – 30 Jahre Kunst und Staatliches Bauen in Bayern</cite>. Bruckmann, München 1990, ISBN 3-7654-2308-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>74–75,&nbsp;176–177,&nbsp;198–199,&nbsp;262–263</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Fritz+Koenig&amp;rft.atitle=Koenig%2C+Fritz&amp;rft.btitle=Bildwerk+Bauwerk+Kunstwerk+-+30+Jahre+Kunst+und+Staatliches+Bauen+in+Bayern&amp;rft.date=1990&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3765423084&amp;rft.pages=74-75%2C+176-177%2C+198-199%2C+262-263&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=Bruckmann" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<dl><dt>Bildbände</dt></dl>
<ul><li>Dietrich Clarenbach (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Fritz Koenig. Eine Bildbiographie</cite>. Stadt Landshut, Landshut 2021, ISBN 978-3-00-002529-7.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Fritz+Koenig&amp;rft.btitle=Fritz+Koenig.+Eine+Bildbiographie&amp;rft.date=2021&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783000025297&amp;rft.place=Landshut&amp;rft.pub=Stadt+Landshut" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><cite style="font-style:italic">Fritz Koenig mit Nahbay – Fotografien von Hubertus Hierl</cite>. media nova Verlag GmbH, München 2017, ISBN 978-3-940896-41-4.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Fritz+Koenig&amp;rft.btitle=Fritz+Koenig+mit+Nahbay+-+Fotografien+von+Hubertus+Hierl&amp;rft.date=2017&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783940896414&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=media+nova+Verlag+GmbH" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Fritz_Koenig?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Fritz Koenig</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=118777653">Literatur von und über Fritz Koenig</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://welt-der-form.net/Fritz_Koenig/">Die Welt des Fritz Koenig</a>: Arbeiten im öffentlichen Raum – mit interaktiver Karte und Fotogalerie (Welt-der-Form)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.freunde-fritz-koenig.de/index.php">Freundeskreis Fritz Koenig e.&nbsp;V. inklusive Werkverzeichnis und Werkschauen</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.koenig-stiftung.com/">Fritz und Maria Koenig Stiftung</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://koenigmuseum.de/">KOENIGmuseum in Landshut</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander Rudigier: <i>Annäherung an Fritz Koenig und sein Werk.</i> Aus: <i>Leben – Werk – Wirkung. Fritz Koenig (1924–2017).</i> Landshut, 2024, S.&nbsp;100–101</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Mario Tamme: <i>Fritz Koenigs Jugend: Schule und Krieg.</i> Aus: <i>Leben – Werk – Wirkung. Fritz Koenig (1924–2017).</i> Landshut, 2024, S.&nbsp;221</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Christoph Stölzl: <i>Das Leben des Bildhauers Fritz Koenig, erzählt von einem Freunde.</i> Aus: <i>Leben – Werk – Wirkung. Fritz Koenig (1924–2017).</i> Landshut, 2024, S.&nbsp;20–29</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.h-l-g.de/"><i>Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 10.&nbsp;Oktober 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFritz+Koenig&amp;rft.title=Hans-Leinberger-Gymnasium+Landshut&amp;rft.description=Hans-Leinberger-Gymnasium+Landshut&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.h-l-g.de%2F&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Jahresbericht der Schule 1941/42</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander Rudigier: <i>Annäherung an Fritz Koenig und sein Werk.</i> Aus: <i>Leben – Werk – Wirkung. Fritz Koenig (1924–2017).</i> Landshut, 2024, S.&nbsp;93–95</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>The Sphere – Vom Kunstwerk zum Mahnmal</i>, Herausgeber: Freundeskreis Fritz Koenig (Eigenverlag), Landshut, 2021, S.&nbsp;270</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander Rudigier: <i>Annäherung an Fritz Koenig und sein Werk.</i> Aus: <i>Leben – Werk – Wirkung. Fritz Koenig (1924–2017).</i> Landshut, 2024, S.&nbsp;96</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Mario Tamme: <i>Fritz Koenigs Jugend: Schule und Krieg.</i> Aus: <i>Leben – Werk – Wirkung. Fritz Koenig (1924–2017).</i> Landshut, 2024, S.&nbsp;224</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Fritz Koenig in Percy Adlons Dokumentarfilm <i>Koenigs Kugel – Der Bildhauer und der 11. September</i>; BR, 2013</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Anselm Riedl: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.freunde-fritz-koenig.de/PDF/2005-PAR-Fritz-Koenig-und-das-Thema-der-Verg%C3%A4nglichkeit.pdf"><i>Fritz Koenig und das Thema der Vergänglichkeit.</i></a> Festschrift des Architekturmuseums der TU München, 2005; abgerufen am 3. März 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>The Sphere – Vom Kunstwerk zum Mahnmal</i>, Herausgeber: Freundeskreis Fritz Koenig (Eigenverlag), Landshut, 2021, S.&nbsp;271</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.freunde-fritz-koenig.de/PDF/2010-10-09-LZ-Abschied%20von%20Maria%20Koenig.pdf"><i>Abschied von Maria König.</i></a> (PDF)<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 10.&nbsp;Oktober 2022</span> (Der Artikel weist das Hochzeitsjahr 1959 aus, betont aber auch, dass die Hochzeit vor dem Aufenthalt in der Villa Massimo stattfand. Korrekt ist daher die Angabe 1956 für das Jahr der Trauung; vgl. auch: Biographie Fritz Koenig, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.koenig-stiftung.com/">Fritz und Maria Koenig Stiftung</a> (online).).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFritz+Koenig&amp;rft.title=Abschied+von+Maria+K%C3%B6nig&amp;rft.description=Abschied+von+Maria+K%C3%B6nig&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.freunde-fritz-koenig.de%2FPDF%2F2010-10-09-LZ-Abschied%2520von%2520Maria%2520Koenig.pdf">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Stephanie Gilles: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bavarikon.de/object/bav:KOE-DDD-00000B3D00000079"><i>Roßsprung</i></a> bavarikon (Onlineportal des Freistaats Bayern zur Präsentation von Kunst, Kultur), abgerufen am 2. März 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://vzap.org/project/nahbay/"><i>Koenigs Vollblutaraberhengst Nahbay.</i></a> Informationen über Nahbay vom Verband der Züchter und Freunde des Arabischen Pferdes e.&nbsp;V.; abgerufen am 3. März 2024</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander Rudigier: <i>Annäherung an Fritz Koenig und sein Werk.</i> Aus: <i>Leben – Werk – Wirkung. Fritz Koenig (1924–2017).</i> Landshut, 2024, S.&nbsp;79–80</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.mytum.de/pressestelle/pressemitteilungen/news-674"><i>TUM – Fritz Koenig wird 80 Jahre.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 10.&nbsp;Oktober 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFritz+Koenig&amp;rft.title=TUM+%E2%80%93+Fritz+Koenig+wird+80+Jahre&amp;rft.description=TUM+%E2%80%93+Fritz+Koenig+wird+80+Jahre&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fportal.mytum.de%2Fpressestelle%2Fpressemitteilungen%2Fnews-674&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>The Sphere – Vom Kunstwerk zum Mahnmal</i>, Herausgeber: Freundeskreis Fritz Koenig (Eigenverlag), Landshut, 2021, S.&nbsp;271–272</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Sharon Otterman: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nytimes.com/2017/11/29/nyregion/911-memorial-sphere-sculpture.html"><i>Battered and Scarred, ‘Sphere’ Returns to 9/11 Site</i></a> New York Times, 29. November 2017</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.911memorial.org/connect/blog/sphere-symbol-resilience-after-911-unveiled-liberty-park"><i>The Sphere, a Symbol of Resilience After 9/11, Is Unveiled at Liberty Park</i></a> Offizielle Homepage des 9/11-Memorials</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://koenigmuseum.de/stiftung/"><i>Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung.</i></a> Information des KOENIGmuseums Landshut (online; abgerufen am 2. März 2024)</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20151217023130/http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/archiv-seit-1950/vorstaende/index.html"><i>Vorstände des Deutschen Künstlerbundes seit 1951</i>.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 17. Dezember 2015 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Deutscher Künstlerbund e.&nbsp;V., abgerufen am 2. März 2017.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Bavarikon (Onlineportal des Freistaats Bayern zur Präsentation von Kunst, Kultur): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bavarikon.de/object/bav:BSB-CMS-0000000000004572"><i>Fritz Koenig (1924–2017).</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 8.&nbsp;März 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFritz+Koenig&amp;rft.title=Fritz+Koenig+%281924%E2%80%932017%29&amp;rft.description=Fritz+Koenig+%281924%E2%80%932017%29&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.bavarikon.de%2Fobject%2Fbav%3ABSB-CMS-0000000000004572&amp;rft.creator=Bavarikon+%28Onlineportal+des+Freistaats+Bayern+zur+Pr%C3%A4sentation+von+Kunst%2C+Kultur%29&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Süddeutsche Zeitung: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sueddeutsche.de/bayern/landshut-seiner-zeit-voraus-1.3401960"><i>Seiner Zeit voraus.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 10.&nbsp;Oktober 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFritz+Koenig&amp;rft.title=Seiner+Zeit+voraus&amp;rft.description=Seiner+Zeit+voraus&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.sueddeutsche.de%2Fbayern%2Flandshut-seiner-zeit-voraus-1.3401960&amp;rft.creator=S%C3%BCddeutsche+Zeitung&amp;rft.language=de">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20180219234908/http://www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/fritz-koenig-ist-tot-100.html"><i>Fritz Koenig ist tot.</i></a> Landshut trauert um weltberühmten Bildhauer. <a href="Bayerischer_Rundfunk" title="Bayerischer Rundfunk">Bayerischer Rundfunk</a>, 23.&nbsp;Februar 2017, archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.br.de%2Fnachrichten%2Fniederbayern%2Finhalt%2Ffritz-koenig-ist-tot-100.html">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar) am <span style="white-space:nowrap;">19.&nbsp;Februar 2018</span><span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 12.&nbsp;Mai 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AFritz+Koenig&amp;rft.title=Fritz+Koenig+ist+tot&amp;rft.description=Fritz+Koenig+ist+tot&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20180219234908%2Fhttp%3A%2F%2Fwww.br.de%2Fnachrichten%2Fniederbayern%2Finhalt%2Ffritz-koenig-ist-tot-100.html&amp;rft.publisher=%5B%5BBayerischer+Rundfunk%5D%5D&amp;rft.date=2017-02-23&amp;rft.source=http://www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/fritz-koenig-ist-tot-100.html">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://landshut.de/news/kultur/jubilaeumsprogramm-100-jahre-fritz-koenig"><i>Jubiläumsprogramm 100 Jahre Fritz Koenig</i></a> Internetauftritt der Stadt Landshut, 7. Juni 2024 (abgerufen am 19. Juni 2024)</span>
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